Über viele Jahre hinweg waren etliche Brüder der Familie Zapf, welche sich auch an der „Deutschen-Fußball-Familienmeisterschaft“ beteiligte, beim SVB aktiv.
Alfred (hinten, 2. v. r.) und Manfred (unten rechts) gehörten zum Team, welches in der Saison 1964/65 Meister in der B-Klasse wurde.
Richard, bei beiden Bildern, jeweils als Torwart in der 1. Reihe in der Mitte.
Gerhard (hinten 3. v. l.) beim Pokalsieg in Möhringen im Jahre 1975.
Peter und Gerhard (hinten 3. bzw. 2. v. r.) beim 30jährigen Vereinsbestehen im Jahre 1976.
Peter (hinten 3. v. r.) und Herbert (vorne 2. v. r.) im Trikot des Angelsportvereins bei einer Fußball-Dorfmeisterschaft.
Martin (hinten 6. v. r.) KL-B-Meister mit der 1. Mannschaft im Spieljahr 1981/82.
In der Saison 2008/2009 wurde die 1. Mannschaft des SVB hinter dem souveränen Titelträger SC Hofstetten mit 53 Punkten und 69:46 Toren Vizemeister in der Bezirksliga Offenburg und qualifizierte sich somit für die Aufstiegsspiele zur Landesliga Staffel I gegen den Vertreter des Bezirkes Baden-Baden, die Sportvereinigung Ottenau.
Unsere Jugendmannschaften im Jahr des 30jährigen Vereinsbestehens 1976
Freiwilliges Soziales Jahr von Julian Schilli
Wir bedanken uns an dieser Stelle beim Förderverein für Kinder- und Jugendliche in Berghaupten e. V., der in der Spielzeit 2021/22 nun schon im dritten Jahr die FSJ-Stelle des SVB in erheblichem Umfang finanziell unterstützt
Nach Julian Schilli und Fabio Sum tritt Mitte August 2021 Yannick Krämer aus Unterharmersbach sein Freiwilliges Soziales Jahr an. Der 19-jährige Abiturent wird in der Grundschule Berghaupten u.a. beim Sportunterricht sowie in der Hausaufgabenbetreuung eingesetzt. Beim Sportverein Berghaupten unterstützt Yannick die Trainer der D- und C-Junioren.
Zeltlager in Berghaupten und in Schuttern (1981)
SV-Fußballschule (u. a. mit Fußballweltmeister Guido Buchwald und Jürgen Hartmann) im Rahmen des Sommerferienprogramms
….. und zum Abschluß der fünfteiligen „Jugendserie“ nochmals einige Bilder und Zeitungsausschnitte …
Zwei legendäre Schlachtfeste im Bottenbach in den Jahren 1989 & 1991, die am Samstagvormittag begannen und für den einen oder anderen Besucher erst am Sonntagabend endeten ….
In den Jahren 1985/1989 (Estartit), 1987 (Lloret de Mar) und 1991 (Salou) unternahmen die SVB’ler im Juni Urlaubsfahrten nach Spanien.
Mit dem Bus ging’s jeweils am Freitagabend los ab Berghaupten via Grenzübergang Neuenburg, Lyon in Richtung Costa Brava / Costa Dorada …
Estartit 1985
Lloret de Mar 1987
Salou 1991
Ein Blick in die Fußballgeschichte unseres Dorfes zeigt, dass es bereits im Jahre 1936, also noch vor Ausbruch des mörderischen II. Weltkrieges, Bestrebungen gab, in Berghaupten einen Sportverein zu gründen.
Im „Brief aus Berghaupten“, in der Ausgabe des Offenburger Tageblatts vom 26.09.1936, ist diesbezüglich folgendes nachzulesen:
„Morgen Sonntag, vormittags nach dem Hauptgottesdienst, findet im Gasthaus zur „Krone“ beim sportlichen Hermann, eine wichtige Besprechung statt. Hierzu sind alle Freunde und Gönner des edlen Fußballsports herzlich eingeladen.
Eine größere Anzahl von Sportliebenden und Sporttreibenden hat sich bereits für die beabsichtigte Gründung eines Sportvereins ausgesprochen. Damit steht die Erfüllung eines längst gehegten Wunsches für viele bevor.“
Die Gründung eines Sportvereins ließ sich zu jener Zeit jedoch nicht realisieren, und so wurden unter der Bezeichnung „DJK Berghaupten“ lediglich in unregelmäßigen Abständen Freundschaftsspiele gegen andere Vereine ausgetragen.

Hinten links: Altclubhauswirt Richard Brüderle
Hinten rechts: Hermann Lehmann (Blechnerei Lehmann)
Seinerzeit befand sich der Sportplatz am Bellenwald (Gewann „Dillengrün“ in Richtung Zunsweier).
Auf den Original-Bildern kann man auf der linken Brustseite der Spieler das eingestickte „DJK“ erkennen.
Bis zur Gründung des Sportvereins Berghaupten sollte schließlich noch ein weiteres Jahrzehnt vergehen.
So fanden sich nach dem Ende des II. Weltkrieges auch in Berghaupten sportbegeisterte junge Männer zusammen, um Fußballsport betreiben zu können. Wurde Ende 1945 bis Mitte 1946 noch unorganisiert gegen französische Besatzungsmannschaften auf einer Wiese gespielt, so sollte sich dies im Juli 1946 ändern.
Am 17. Juli 1946 erhielten die Antragsteller zur Gründung eines Sportvereins von Colonel Huchon, dem Delegierten für den Kreis Offenburg, die Genehmigung eine Versammlung abhalten zu dürfen.
Bereits wenige Tage später, am 21. Juli 1946, fand die Gründungsversammlung im Gasthaus „Zum Hirsch“ statt.
Die Gründungsmitglieder waren: Josef Armbruster, Albert Bergmann, Bernhard Braun, Karl Bruder, Karl Geppert
Das Protokoll der Gründungsversammlung, eine Liste der Vorstandsmitglieder, die Vereinsstatuten sowie das Programm für das laufende Jahr mussten in deutscher und französischer Schrift dem Gouvernement Militaire vorgelegt werden. Daraufhin wurde eine vorläufige Genehmigung für die Sportarten Fußball, Handball und Leichtathletik erteilt.
Aus der Gründungsversammlung ging Josef Armbruster als 1. Vorsitzender hervor.
Seine Stellvertreter wurden Albert Bergmann und Bernhard Braun.
Das Amt des Schriftführers und Kassiers wurde damals Josef Faißt übertragen.
1.Mannschaft im Jahre 1946
Hinten v.l.: Gerhard Braun, Richard Brüderle, Robert Kern, Helmut Hügel, Anton Armbruster
Mitte v.l.: Alfred Armbruster, Rudolf Braunmüller, Alban Faißt
Vorne v.l.: Ludwig Benz, Franz Frey, Lorenz Abend
Im Vergleich zu den Vereinsgründungen in anderen Orten erwies sich die Gründung des Sportvereins Berghaupten als sehr schwierig, da man nicht auf schon vor dem II. Weltkrieg vorhandene Strukturen zurückgreifen konnte.
So sahen sich die Mitglieder unseres Vereins den vielfältigsten Schwierigkeiten ausgesetzt. Mit enormem Einsatz der Funktionäre und Aktiven wurde der Verein aufgebaut.
Im Gewann Buckritz wurde nach der Gründung des Vereins, also zu Beginn des geordneten Spielbetriebes, ein Fußballplatz in eigener Regie errichtet.
Unsere Mannschaft wurde in der Spielzeit 1946/47 in die Kreisklasse Staffel Offenburg eingestuft und belegte zum Rundenschluß mit 12:28 Punkten und 40:85 Toren (5 Siege, 2 Unentschieden, 13 Niederlagen) den neunten Tabellenplatz.
Um ein einheitliches Trikot für den Spielbetrieb zur Verfügung zu haben, ließen sich die Aktiven in einer Gengenbacher Färberei normale Oberhemden auf die Vereinsfarben umfärben.
Auch die übrige Sportausrüstung war zu jener Zeit nur mangelhaft. Kaum einer der Spieler hatte ein Paar Fußballschuhe.
Textquelle: Festschrift anl. des 30jährigen Vereinsbestehens im Jahre 1976
1946/47 Kreisklasse OG
1 SV Gengenbach 20 18 2 0 102:24 38:2
2 SV Ortenberg 20 15 1 4 69:35 31:9
3 VfR Elgersweier 0 0 0 0 0:0 0:0
4 SV Waltersweier 20 11 2 7 64:45 24:16
5 TuS Rammersweier 20 10 4 6 58:58 24:16
6 N.N.
7 N.N.
8 SG Zell-Weierbach 20 5 3 12 36:73 13:27
9 SV Berghaupten 20 5 2 13 40:85 12:28
10 FV Altenheim 0 0 0 0 0:0 0:0
11 TuS Windschläg 0 0 0 0 0:0 0:0