Pressebericht zur 72. Jahreshauptversammlung des SV Berghaupten am 20.04.2018

 

SVB stellt mit Beitragsreform die Weichen für die Zukunft

 

Mit einer dringend notwendigen Beitragsreform verschafft sich der SV Berghaupten wichtigen Spielraum, um auch in Zukunft seine umfangreichen Aufgaben in der Jugendarbeit und bei der Weiterentwicklung des Vereins leisten zu können.

Am vergangenen Freitag hat der Sportverein 1946 Berghaupten e.V. in der 72. Jahreshauptversammlung erneut eine überwiegend positive Bilanz gezogen. Präsident Robert Harter bedankte sich in seiner Ansprache bei allen ehrenamtlichen Helfern in der Vorstandschaft, im Spiel- und Trainingsbetrieb bei Junioren und Senioren, in der Bewirtung und Instandhaltung sowie in der Platz- und Geländepflege für die wertvolle geleistete Arbeit. Sein Dank ging im Namen des Vereins auch an die Gemeinde sowie die Sponsoren für deren großzügige Unterstützung.

Neben den traditionellen Berichten aus den einzelnen Vorstandsbereichen und Abteilungen stand der Antrag der Vorstandschaft für eine umfassende Beitragsreform im Vordergrund. Hauptgründe für die dringend notwendige Reform sind die gestiegenen Kosten in allen Bereichen (z.B. Einkauf, Energie, Gebäudeunterhaltung, Personal), mehr Gerechtigkeit (unterschiedliche Belastung je nach Nutzung der Angebote und der Infrastruktur), Verbesserung der Qualität und der Angebote insbesondere im Jugendbereich, Sicherstellung der Aufgabenerfüllung und der Zukunftsfähigkeit des Vereins. Der Antrag wurde von den anwesenden Mitgliedern nach kurzer Aussprache mit großer Mehrheit befürwortet.

Nach der neuen Beitragsstruktur, die zum 1. Januar 2019 in Kraft tritt, bezahlen Jugendspieler zukünftig 48 Euro, Aktive 60 Euro und Familien 96 Euro pro Jahr. Der Beitrag für passive Mitglieder bleibt unverändert bei 40 Euro. Die Reform stellt einen notwendigen und wichtigen Schritt auf dem Weg dar, den knapp 600 Mitglieder zählenden Verein auf die Veränderungen und Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten.

Wieder einmal zeigten die Berichte eindrücklich, wie umfangreich und vielfältig die Arbeit der leider zu wenig Ehrenamtlichen im Verein ist. Leider wird es auch für den SVB immer schwerer, Menschen davon zu überzeugen, sich aktiv im Verein zu engagieren. Der stellvertretende Jugendleiter Marcus Stradinger zeichnete auf der einen Seite ein sehr positives Bild der so wichtigen Jugendarbeit mit knapp 140 Kindern und Jugendlichen in elf Mannschaften – warnte gleichzeitig jedoch eindringlich davor, dies als selbstverständlich anzusehen. Aufgrund der in den vergangenen Jahren kontinuierlich sinkenden Anzahl kompetenter und engagierter Ehrenamtlicher werden für die neue Saison noch zehn Trainer und Betreuer dringend gesucht, um in der Jugendarbeit Qualität und Kontinuität auch zukünftig sicherstellen zu können.

Finanzvorstand Thomas Junker konnte der Versammlung in seinen ersten Bericht positive Zahlen präsentieren. Der Verein, der vom Umsatz her durchaus mit einem mittelständischen Betrieb zu vergleichen ist, ist finanziell zwar nicht auf Rosen gebettet, steht aber insgesamt auf gesunden Füßen.

Per Ergänzungswahl wurde Holger Kienzle als Abteilungsleiter Fußball einstimmig gewählt. Die offenen Posten des Spielausschussvorsitzenden und des Platzwarts konnten allerdings erneut nicht besetzt werden.

Stellvertreter Rudolf Seiler nahm für den aus terminlichen Gründen verhinderten Bürgermeister Philipp Clever die Entlastung der Vorstandschaft durch. Diese erfolgte einstimmig.

 

Autor: Schriftführer Ralf Hertle