Nach dem 1:0 zum Auftakt als leichter Favorit beim TuS Kinzigtal gewann der FC Fischerbach am Sonntag auch sein zweites Saisonspiel – diesmal allerdings in der Außenseiterrolle mit 3:2 (3:0) gegen den hoch eingeschätzten SV Berghaupten mit dem langjährigen Fischerbacher Trainer Klaus Kinast als neuen Coach. Der SVB war mit der Empfehlung eines 2:0 gegen die DJK Welschensteinach und der dicken Überraschung im Bezirkspokal, dem 3:1 gegen Bezirksliga-Aufsteiger Zeller FV, nach Fischerbach gekommen. FCF-Trainer Kevin Bürgelin musste zudem auf zehn Spieler aus dem Kader der Ersten vor allem urlaubsbedingt verzichten. Dennoch zeigten die Gastgeber gerade in der ersten Halbzeit eine starke Leistung mit sehr guter Effizienz beim Abschluss und drei Treffern zwischen der 25. und 35. Minute. Timo Leukel sorgte für das 1:0, der herausragende Kevin Wille, bereits Siegtorschütze beim TuS, erhöhte auf 3:0 und hätte fast noch einen lupenreinen Hattrick geschafft. »Wir waren geschlossen und sehr effektiv«, fasste Bürgelin das Spiel aus seiner Sicht zusammen, »der Sieg gegen einen richtig guten SV Berghaupten war am Ende glücklich, aber aufgrund der kämpferischen Leistung durchaus verdient«. Schwerstarbeit Jakob Steiner verkürzte bereits in der 47. Minute auf 3:1, was dem SVB Auftrieb gab. Raphael Kruwinnus war Dreh- und Angelpunkt im Aufbau, dazu vorne Hassan Uka stets gefährlich. Und als Steiner nach 70 Minuten erneut traf, entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor. Doch der FCF stemmte sich gegen den Dauerdruck – mit Erfolg.

Quelle: fussball.bo.de